Science

Trimpin: The Sound Of Invention

Trimpin: the sound of invention from Peter Esmonde on Vimeo.



Für die Dokumentation Trimpin: The Sound Of Invention verfolgte der Filmemacher Peter Esmonde den Ausnahmekünstler und Soundjunkie Gerhard Trimpin mit der Kamera und wird dabei vom dessen unerschütterlichem Erfindergeist vereinnahmt.
Dieser entlockt den verrücktesten Gegenständen, darunter Bunzenbrenner, Saftspender, Spielzeugaffe — um nur einen verächtlich kleinen Teil zu nennen — Sounds und Melodien, die mein Sounddesigner-Herz höher schlagen lasssen.


Ich weiß leider nicht, ob und wann man diese Doku auch mal in Deutschland zu sehen bekommt, ahlte aber die Augen und Ohren offen!
“Open your ears and your mind will follow!”


(via everydaylistening)

Hause und Lars: Wieviel Werbung steckt in einem Tag Pro7?

Pro7 Diagramm

Hause und Lars nehmen endlich das Ruder in die Hand und ergründen in Zukunft auf ihrem Blog die wichtigen Fragen des Alltags per Feldversuch. Da kommt man sicher ganz schnell mal auf Ergebnisse, die sich sonst in keiner Statistik so wiederfinden — Willkommen im echten Leben!

Hause und Lars stürzen sich jeden Tag aufs neue in die Welt voller unbekannter Produkte und Dienstleistungen – erproben sie ohne Rücksicht auf Verluste am eigenen Körper und berichten auf diesen Seiten von Ihren Erlebnissen. Ganz egal ob es sich um Undefinierbares aus dem tiefsten Fach der Kühltheke oder um das Ordern von Thai-Ganzkörpermassagen übers Internet handelt – Hause und Lars testen so gut wie alles an ihren jungen, unverbrauchten Leibern.

Hier gibt es den, zur obigen Statistik gehörenden, ersten Feldversuch zur täglichen Werbedauer auf Pro7.

Formspring.me / Fragt mich was!

formspring.me Logo


Fragen zu mir!
Bei Formspring könnt ihr mir ab jetzt Fragen aller Art stellen, jederzeit. Antworten gibt’s so schnell wie möglich. (Hach, ich liebe diese Formeln, die positiv klingen, aber zu nichts verpflichten…)

Theo Jansen und sein Papierläufer


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Nur ein Bambusstäbchen musste der Niederländer Theo Jansen zusätzlich zum Papier verwenden, um diesen eindrucksvollen “Läufer” zu konstruieren. Diesem Mann fallen auch immer wieder neue, eindrucksvolle “Spielereien” mit der Kinetik ein -- ich erinnere mich da immer noch gerne an seine Strandbeesten: Riesige Holzgebilde, die nur vom Wind an der Küste bewegt wurden:




Ist mir bei MAKE über’n Weg gelaufen…

Die besten Wissenschafts-Photos aus 2009

marschute


Popular Science hat eine Galerie zusammengestellt mit den 62 besten Wissenschafts-Photos dieses Jahres.
Das oben ist zum Beispiel ein riesiger Ballon im weltgrößten Windkanal der Welt im NASA Ames Research Center. Dort muss dieser umgerechnet circa 36930 Kilogramm Zugkraft standhalten, um seine Reise zum Mars unbeschadet zu überstehen. Diese Hürde hat er wohl mit Bravour gemeistert und wartet nun auf die MSL Mission 2011, um seine Fähigkeiten im Ernstfall unter Beweis zu stellen.


Hier geht’s zu kompletten Galerie.

Ishikawa Komuro Lab: Roboterhand


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Das Ishikawa Komuro Lab der Universität von Tokyo hat dieses kommentierte Video ihrer faszinierenden Roboterhand veröffentlicht. Die präzise Technik öffnet und schließt die Hand in einer Zehntelsekunde, wobei die optische Einheit, basierend auf 16384 (128²) Photoempfängern, die Reaktionszeiten von ca. einer Millisekunde ermöglicht.


Ausgestattet mit diesen Fähigkeiten, lassen die Forscher den Roboter unter anderem dribbeln, Reiskörner mit Chopsticks aufsammeln, und ein Handy werfen und wieder auffangen. Beeindruckend!

Ray Kurzweil’s Piano Computer von 1965


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Vor 45 Jahren ahnte wohl noch niemand, dass der damals 17-jährige Ray Kurzweil einmal ein ganz Großer werden wird – oder doch? Mit diesem Kompositions-Computer legte er auf jeden Fall einen der Grundsteine für seine späteren Verdienste in den Bereichen der Klangsynthese und künstlichen Intelligenz.


Dazu auch sehr schön: Sein Interview mit der FAZ von 2008. “Werden wir ewig leben, Mister Kurzweil?”


Gefunden bei MAKE.

Petition: Wissenschaft und Forschung

bundestag_petition


Mal wieder etwas politisches: Es geht hierbei um eine Petition zum “kostenlosen Erwerb wissenschaftlicher Publikationen”.
Der Petitionstext lautet wie folgt:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass wissenschaftliche Publikationen, die aus öffentlich geförderter Forschung hervorgehen, allen Bürgern kostenfrei zugänglich sein müssen. Institutionen, die staatliche Forschungsgelder autonom verwalten, soll der Bundestag auffordern, entsprechende Vorschriften zu erlassen und die technischen Voraussetzungen zu schaffen.

Begründung

Die öffentliche Hand fördert Forschung und Entwicklung nach Angaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung jährlich mit etwa 12 Milliarden Euro. Die Ergebnisse dieser Forschung jedoch werden überwiegend in kostenpflichtigen Zeitschriften publiziert. Es ist nicht angemessen, dass der Steuerzahler für die von ihm finanzierten Forschungsergebnisse erneut bezahlen muss.

Wegen der hohen Kosten und der Vielzahl wissenschaftlicher Zeitschriften sind Forschungsergebnisse nur in wenigen Bibliotheken einsehbar. Den meisten Bürgern ist der Zugang zu der von ihnen finanzierten Wissenschaft dadurch nicht nur erschwert, sondern de facto ganz verschlossen.

Den Bürger von der Wissenschaft auszusperren ist nicht nur schädlich, sondern auch unnötig. Andere Länder haben vergleichbare Vorhaben bereits umgesetzt. Die US-Amerikanische Behörde National Institutes of Health (NIH) verlangt, dass alle von ihr finanzierten Publikationen binnen 12 Monaten an einem zentralen Ort öffentlich zugänglich sind. Die grundsätzliche Struktur des wissenschaftlichen Publikationswesen verändert sich hierdurch nicht.

Hier geht’s zur Petition.

Ich bin Mitzeichner Nummer 5085 und hoffe, ihr werdet es mir gleich tun.
Science to the people!

Wassertropfen bei 2000 Frames/Sekunde


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Jetzt muss ich bald eine neue Kategorie “Zeitlupe” aufmachen.
Dafe hat das schon bei den Kugeleinschlägen in den Kommentaren ganz gut auf den Punkt gebracht:

Traurig wie viel uns entgeht (…)



Gefunden beim Kraftfuttermischwerk

Quantum to Cosmos – Wo steht die Physik?


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Zum zehnjährigen Jubiläum des Perimeter Institute for Theoretical Physics fand vom 15. bis 25. Oktober das Quantum to Cosmos Festival in Ontario, Canada statt. Hier trafen sich Wissenschaftler, Kreative und Querdenker zu vielen interessanten Vorträgen und Diskussionen.


Unter anderem kamen hier auch neun hochkarätige Physiker (Katherine Freese, Leo Kadanoff, Lawrence Krauss, Neil Turok, Sean M. Carroll, Anton Zeilinger, Gino Segrè, Andrew White und David Tong) zu einer 90-minütigen Gesprächsrunde über Gegenwart und Zukunft der Physik zusammen.


Der New Scientist hat dabei die diskutierten Kernfragen aus dem Gespräch herausgearbeitet und kurze Erläuterungen aufgeführt. Der gute Jörg Rings von ScienceBlogs hat die sieben Fragen auch noch schnell übersetzt und ich zitiere ihn hiermit:

1. Warum ist unser Universum so wie es aussieht? Gäbe es Alternativen dazu, wenn ja warum, wenn nein warum nicht?


2. Was ist der Grundstoff von allem? Was ist Dunkle Materie, was Dunkle Energie?


3. Woher kommt Komplexität? Wir kennen die Bausteine im Kleinen, wir beschreiben die Prozesse im Großen, aber wodurch kommt dieser Skalenübergang zustande?


4. Wird die String-Theorie jemals beweisbar sein?


5. Was bedeutet eine SIngularität, vor allem die, die am Anfang der Zeit stand, der Urknall?


6. Was ist Realität wirklich? Angesichts der völlig unvertrauten Quantenwelt mit ihren ganz anderen Mechanismen, wo sind die Zusammenhänge zu “unserer” wahrgenommenen Welt?


7. Und als wichtigstes: wo sind die Grenzen dessen, was wir noch erforschen können?



Wer also des Englischen mächtig ist und mal keine Lust auf schlechte Hollywood-Blockbuster hat, kann die entstandenen 90 Minuten Leere hier mit etwas Wissen füllen.


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