Trimpin: The Sound Of Invention
Trimpin: the sound of invention from Peter Esmonde on Vimeo.
Für die Dokumentation Trimpin: The Sound Of Invention verfolgte der Filmemacher Peter Esmonde den Ausnahmekünstler und Soundjunkie Gerhard Trimpin mit der Kamera und wird dabei vom dessen unerschütterlichem Erfindergeist vereinnahmt.
Dieser entlockt den verrücktesten Gegenständen, darunter Bunzenbrenner, Saftspender, Spielzeugaffe — um nur einen verächtlich kleinen Teil zu nennen — Sounds und Melodien, die mein Sounddesigner-Herz höher schlagen lasssen.
Ich weiß leider nicht, ob und wann man diese Doku auch mal in Deutschland zu sehen bekommt, ahlte aber die Augen und Ohren offen!
“Open your ears and your mind will follow!”
(via everydaylistening)
Philippe Zdar und sein Yamaha CS-80
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Dieses Video, in welchem Philippe Zdar, früherer Producer von Mc Solaar und heute eine Hälfte des Duos Cassius, über seinen Yamaha CS-80 Rede und Antwort steht und natürlich nebenher immer verträumt drauf los klimpert, treibt mir Tränen in die Augen und Schweiß auf die Stirn.
Angesichts der heutigen Gebrauchtpreise von um die 10000 Euro habe ich schonmal das Eigenheim weiter unten auf die Liste gepackt – notfalls geht’s auch ein paar Monate ohne Nahrungsaufnahme…
A-Trak hat’s mir geflüstert.
u-he ACE (VST/AU/RTAS Synth)

Der Berliner Urs Heckmann und dessen Firmenalias u-he sind spätestens seit dem Release des schicken und umfangreichen Filter-PlugIns Filterscape bei den meisten Audio-Nerds eine feste Instanz. Gefolgt vom unglaublich fett klingenden und wieder mal sehr hübschen modularen Synthesizer-Schlachtschiff Zebra, kommt nun der neuste Streich: ACE (Any Cable Everywhere).
Mit dem Ausschreiben des Namens ist das Teil wohl auch schon erklärt: Ein schlichter, modularer Synthesizer mit Verkabelungsmöglichkeiten, schön gestaltet, u-he. Ergo: Pflicht!
ACE may seem underspeced judging from its raw feature list, but bear in mind that virtually everything can be plugged into everything else. You can plug an LFO into a Filter and from there use it as a source for FM. Crazy stuff. Endless fun.
Seit heute ist die ACE Beta für 69 Euro als VST, AU oder RTAS zu haben. Ich bin mit meinem 64bit-System leider erstmal außen vor, hole den Kauf aber sicher nach.
Native Instruments: Happy Synthsgiving!

Bei Native Instruments ist “Synthsgiving”!
Im Klartext bedeutet dies, dass die Download-Versionen der vier Schlachtschiffe Reaktor 5, Absynth 5, Massive und FM8 für jeweils 99 Euro zu haben sind.
Die Aktion läuft vom 27. bis zum 30. November 2009 im Native Instruments Online Shop.
Aviary Myna: Erster Sequencer für den Browser
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Aviary aus Long Island NY haben schon mit Phoenix, einem sehr guten Bildbearbeitungs-Tool welches auch komplett im Browser läuft, viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Nun erblickte jüngst der im Video vorgestellte Audio-Editor und Sequencer Myna das Tageslicht. Dieser funktioniert auch direkt in jedem Browser, benötigt somit keine Installation, bietet alle grundlegenden Edit Funktionen inklusive der Möglichkeit Audio aufzunehmen und beinhaltet darüber hinaus mehrere Effekte und eine Library mit Loops und Samples.
Nach einem kurzen Test bin ich etwas überrascht über die recht gute Wiedergabequalität und die vertretbaren Latenzen. Aufnahmen sind fix gemacht, werden auch automatisch und zügig in die Library importiert und können von dort aus per Drag & Drop auf einen Track gezogen werden. Desweiteren besteht die Möglichkeit, auch Audiodateien aus einem lokalen Verzeichnis auf dem Rechner in die Library zu laden.
Pro Audio-Event (in Myna “Clip” genannt) stehen vier Insert-Slots für die acht integrierten Effekte SweepPeak, LoPass, Reverb, Flanger, StereoDelay, HiPass, ParametricEQ und Pitch zur Verfügung. Deren Qualität ist recht gut und die Verarbeitung läuft durch das Rendering beim Zuweisen eines Effektes sehr ressourcenschonend – jedoch muss damit auf eine Echtzeitbearbeitung der Effektsektion verzichtet werden. Dennoch werden die zugewiesenen Effekte nur temporär in den “Clip” eingerechnet und sind nach Klick auf “Edit > Effects” jederzeit wieder editierbar.
Nach kurzer Registrierung kann man dann seine fertige Kreation speichern – Online oder lokal. Insgesamt eine Runde Sache.
Fazit:
Natürlich ist Myna (noch) keine Konkurrenz zu gängigen Sequencern wie Cubase, ProTools oder Logic, jedoch kann ich mir gut vorstellen, hiermit unterwegs schnell ein paar Ideen festzuhalten oder kurze Melodien aufzunehmen.
Ich bin gespannt, was sich auf dem Sektor der Online-Sequencer, und auch der Online-Applikationen allgemein, in den nächsten Jahren tun wird – mit Myna haben die Jungs von Aviary zweifelsohne einen neuen Grundstein für vielversprechende Entwicklungen gelegt.
So funktioniert Sampling…
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Es ist Samstag und ich bin ungefähr so lasch drauf, als wär es schon Sonntag. Deshalb hab’ ich auch grade eeeecht keine Lust den Feedreader zu checken um dann evtl. noch etwas interessantes zu finden über das ich seitenweise schreiben könnte – alles zu stressig heute.
Darum gibt’s jetzt kurz und knackig ein Video vom Digital Audio Service Blog, welches Sampling anhand von Prodigy’s “Smack my bitch up” so erklärt, dass niemals jemand mehr fragen muss, was wann wie warum und wo funktioniert. Mein Satzbau ist auch kaputt, doch da das Video so schön selbsterklärend ist, geh’ mich jetzt einfach hinlegen…
NI Reaktor Diary (Video tutorials)

Jeder, der irgendwann zum ersten mal NI Reaktor aufgemacht hat, weiß wovon ich spreche, wenn ich sage: “Ääääääääh?…”
Da will man mal eben bis morgen Nachmittag zum Sound Designer werden und dann stellen die einem eine Software hin, bei der man per Maus irgendwelche kleinen Kisten verkabeln soll, aus denen dann, nachdem die Oberfläche aussieht wie ein Level aus Sokoban, erst recht kein Sound kommt.
Wer aber bis übermorgen Zeit hat, um Sound Designer zu werden, der sollte sich dringend mal diese Video-Tutorials von Dave Pape anschauen.
Reaktor, in 6 Akten – happy verkabeling!
Softube baut das TubeTech CL 1B-PlugIn.
Making of: The Softube CL 1B PlugIn
Es ist soweit. Softube, die Schöpfer des schicken und hochgelobten FET Compressor PlugIns haben sich mit TubeTech, wiederrum Hersteller des legendären “echten” CL 1B Kompressors, zusammengetan um Großes zu vollbringen:
Tube-Tech CL 1B is a true studio classic, heard on tons and tons of records for the past 20 years. Like its hardware counterpart, the Tube-Tech CL 1B native plug-in sounds soft, smooth, groovy and can compress an insane amount of dB’s without sounding bad.
The CL 1B plug-ins by Softube are the only Tube-Tech plug-ins that are fully endorsed by Tube-Tech.This version requires no DSP hardware but uses the same outstanding modeling technology and algorithms as the famous Tube-Tech CL 1B plug-in for TDM and PowerCore (distributed by TC Electronic). The sound is of course just as fantastic as its predecessor. With this unprecedented accuracy, down to details such as the precise VU meter behaviour, the Tube-Tech CL 1B plug-in is definitely in a league of its own.
In Short:
- Classic Tube-Tech sound in your computer
- Created together with the designers at Lydkraft/Tube-Tech
- Each and every component carefully modeled
- Fix./man. mode for breaking traditional compression boundaries
- External sidechain control
- A seriously great looking GUI!
- Very CPU friendly
Wäre kein iLok erforderlich, würde hier schon die Demo heißlaufen.
