Def Poetry: Erykah Badu
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Diesen Auftritt von Erykah Badu bei der von Mos Def moderierten Sendung Def Poetry hab’ ich gerade erst entdeckt und finde ihn großartig. Die Queen of Soul über Fans, Freunde und Künstler, in Reimform, mit Herzblut, Schön!
Shafiq Husayn – Lil’ Girl (Video)
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Mein Track und Video des Tages kommen von Shafiq Husayn.
This is soul, baby! Mehr sag’ ich dazu nicht.
Skyence – Not Me

Willkommen zu meinem Dienstag Abend mit Pilsner Urquell und 2007 Sauvignon Blanc. Dazu Dosenwurst und Patience in Buchstabenform.
Review: Portformat – The Repeat Factor

Vor wenigen Stunden erreichte mich das am 3. Dezember 2009 auf dem Qualitätssiegel Tokyo Dawn Records erscheinende Album von Ibrahima M’Bodji aka Portformat, betitelt “The Repeat Factor”. Vorweg: Die Scheibe dreht hier schon die dritte Runde non-stop.
Schon nachdem die erste Clap des Openers “Knock Knock” mit Bless1 meine Trommelfelle erreichte, war die erste Gänsehaut fällig. Dreck, Röhrensound, Soul – und Bless1 fließt drüber wie heißes Wachs. Die meisten Alben, die einen so guten Anfang haben, werden spätestens bei Titel Nummer 4 zur langweiligen Enttäuschung – auf “The Repeat Factor” steht “Mothership” featuring der StonesThrow-Hausmarke Dudley Perkins und Georgia Anne Muldrow an vierter Stelle und das bedeutet alles andere als Langeweile. Mir wird klar: Wir sind noch beim warm-up des knapp 60 Minuten langen Albums.
Sechs feine und homogene Tracks und somit circa 25 Minuten später spendet “37 Degrees” kurz Zeit zum Durchatmen, um den Hörer in eine geheimnisvolle Stille zu entlassen, welche, just in dem Moment an dem “normale” Alben zuende sind, von “It’s On” featuring Blaktroniks gebrochen wird. Wieder so eine Gänsehaut-Snare, rrrrr…
Das Niveau lässt auch im letzten Drittel in keinster Weise nach, bis dieses sensationelle Release dann mit seinem 17ten Track “So Thankful” featuring Gajah und Olmeca einen gelungenen Abschluss findet und vermutlich bei allen Hörern der Finger zum Replay-Button wandert.
All eyes on Portformat!
TRACKLIST
01 Knock Knock (feat. Bless1) 3.15 min
02 U Gotta Find (feat. Shuanise) 3.13 min
03 Purple Planet 3.24 min
04 Mothership (feat. Dudley Perkins & Georgia Anne Muldrow) 3.30 min
05 Provide Everything (feat. Obey The Altar Native & Denone) 4.30 min
06 Thunder and Lightning 3.35 min
07 Fairy Child (feat. Shuanise) 3.35 min
08 Bionic Arms 3.42 min
09 The Myth (feat. Caits Meissner & Yarrow Lutz) 3.04 min
10 Everything U Change (feat. Obey The Altar Native) 3.36 min
11 37 Degrees 1.49 min
12 It’s On (feat. Blaktroniks) 3.15 min
13 Put Your Love To The Test (feat. Joe Kickass) 3.11 min
14 Life Water (feat. Thesaurus Rex) 3.17 min
15 For The Hungry Cats 3.38 min
16 U$ (feat. Suzi Analogue) 3.44 min
17 So Thankful (feat. Gajah & Olmeca) 3.29 min
Facts:
Artist: Portformat
Album: The Repeat Factor
Format: Mp3 / CD
Label: Tokyo Dawn Records
Release Page bei Tokyo Dawn Records.
Portformat bei Twitter | Tokyo Dawn bei Twitter
Kurzdoku: Wallifornia Soul
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Wenn ich diese 15-minütige Dokumentation von Laid Back ansehe, weiß ich plötzlich wieder was ich unter anderem in den letzten Jahren so sehr vermisst habe: Ausgiebig Platten diggen geh’n!
Da kauft man für viele Euros MP3s bei Bleep, Beatport oder einem der vielen anderen Anbieter und hat letztendlich eine Datei mehr und 10MB weniger Platz auf der Festplatte – aber man hat nichts zum Anfassen, Anschauen, dran Riechen oder an die Wand hängen. Dann tätigt man den Einkauf online in zwei Minuten, hört sich die Sachen durch, sortiert sie in Ordner, packt sie in eine Playlist und hört sie durch, während man nebenher schon wieder im Netz herum gammelt.
Die Alternative wäre somit: Kollegen anrufen, Rausgehen, Plattenläden abklappern, dazwischen mal schnell einen Tee in der Stadt, abends geschafft nach Hause kommen, Platten auspacken, auflegen, noch einen Tee dazu, in’s Regal einsortieren, schöne Cover eventuell an die Wand pinnen – Freude, Freude – und einen schönen Tag gehabt.
Fast vergessen: Die Doku.
Die Jungs von Laid Back trafen Jean Roger aka JR auf einem Flohmarkt und luden ihn ein im Oktober 2008 eine ihrer Laid Back Shows zu machen. Jean sammelt seit über 30 Jahren Funk und Soul Platten und verkörpert, wenn man ihm so zuschaut, diese unbändige Liebe zu Staub, Dreck und Breaks.
Nun, ein Jahr später, erscheint diese Doku über diesen “crate digger”, welche laut Laid Back ein sehr aufschlußreiches “Do it yourself”-Unterfangen war – ich persönlich finde sie sehr gelungen, nicht zu lang, mit schönen Zwischensequenzen und Bildern aus Jean’s Heimat und jeder Menge Soul.
Gefunden beim Crate Magazine.
Comfort Fit – Polyshufflez LP

Dieses Teil da oben versüst mir seit einiger Zeit meine Stunden vor dem Rechner. Die Rede ist von Comfort Fit’s Polyshufflez LP, welche seit dem 14. August 2499 über Tokyo Dawn Records erschienen ist.
Wo bekommt man denn sonst noch 72 Minuten feinste Basslines und dreckige Soul-Claps für sein Geld? Man merkt, dass hier jemand nicht nur sein Handwerk als Producer versteht, sondern auch genau weiß, wie man einen Spannungsbogen innerhalb des Albums zeichnet. 22 (auf der Zunge zergehen lassen) unfassbar homogene Tracks, auf die Mr. James Brown neidisch wäre – Wort drauf!
Reinhören:
Kaufen:
iTunes | Amazon | Juno | Digital Tunes
Oder am besten die Collectors Edition auf CD direkt bei Tokyo Dawn.
Mix: Crate Magazine Podcast Nr.1

Crate Podcast # 1 by cratemagazine
Das polnische Crate Magazine hat die erste Auflage des hauseigenen Podcast zum Download bereit gestellt inklusive einer Tracklist die sich sehen lassen kann.
Tracklist:
Sonar Soul – Hide Your Face
Full Crate – 80s Sugar ft. Mar
Versis – All In
Tony Williams – Dreaming (Tobrock Remix /w Don Cerino)
Fella Vaughn – Clouds
Little Dragon – Fortune (AFTA-1 Remix)
Jose James – Black Magic (Untold Remix)
Mayer Hawthorne – Green Eyed Love (Classixx Remix)
Vikter Duplaix – Electric Love
Niño – I Like It
fLako feat. Amenta – 04500
Feux & Mirac – In the Dark feat. Shuanise (Instrumental)
Powell – Rhytm & Wax
Annu – She
Gefunden hab’ ich das ganze wieder mal bei Mishoo the Drumkit – Guter Junge!
